Tubeless Ready Dæk: Fordele, Ulemper og Sådan Skifter Du fra Slange til Tubeless

Tubeless-Ready-Reifen: Vorteile, Nachteile und so wechselst du von Schlauch auf Tubeless

Tubeless Ready? Vorteile, Nachteile und so wechselst du von Schlauch auf Tubeless

Vorteile und Nachteile von Tubeless-Ready-Reifen – und was du wissen solltest, bevor du umsteigst

Von einem erfahrenen Triathleten und Inhaber von Transition Zone – deinem Shop und deiner Werkstatt für ambitionierte Triathletinnen und Radfahrerinnen.


Warum Tubeless Ready richtig smart ist

Tubeless Ready (TLR) hat sich in den letzten Jahren extrem durchgesetzt – sowohl bei Rennradfahrerinnen als auch bei Triathletinnen. Und das aus gutem Grund: Wenn du den Schlauch weglässt, bekommst du spürbare Vorteile bei Performance, Komfort und Pannensicherheit.

Der größte Pluspunkt: Du reduzierst das Risiko von Pannen deutlich. Die Dichtmilch im Reifen verschließt kleine Löcher und Schnitte automatisch – Dinge, die mit Schlauch fast sicher zu einem Platten geführt hätten. Das bedeutet: weniger Stopps, weniger Stress und mehr Flow – besonders im Wettkampf, wo jede Sekunde zählt.

Ein weiterer Vorteil: Du kannst mit niedrigerem Reifendruck fahren. Das bringt mehr Komfort, mehr Grip – und in vielen Fällen sogar einen niedrigeren Rollwiderstand. Klingt erstmal widersprüchlich, ist aber logisch: Mit etwas weniger Druck kann der Reifen Unebenheiten besser absorbieren, du verlierst weniger Energie und hältst das Tempo oft effizienter.

Und ja: Viele Tubeless-Setups sind außerdem etwas leichter als klassische Kombinationen aus Reifen + Schlauch. Kein Gamechanger für alle – aber wenn du auf Watt, Gewicht und Marginal Gains stehst, ist das ein schöner Bonus.


Worauf du achten musst, wenn du ohne Schlauch fährst

So gut Tubeless auch ist: Es ist nicht komplett wartungsfrei – und du solltest ein paar Dinge wissen, damit es wirklich funktioniert.

1) Dichtmilch muss regelmäßig nachgefüllt werden

Die Milch trocknet mit der Zeit aus und muss typischerweise alle 2–3 Monate erneuert oder nachgefüllt werden – bei viel Hitze oder hoher Kilometerleistung auch öfter. Wenn du das vergisst, verlierst du den größten Vorteil des Systems.

2) Reifen/Felge muss wirklich dicht sitzen

Tubeless funktioniert nur zuverlässig, wenn Reifen und Felge sauber zusammenpassen und alles korrekt montiert ist. Wenn der Sitz nicht passt oder die Montage unsauber ist, kann Luft über das Felgenbett oder an der Reifenflanke entweichen – und dann wird’s schnell frustrierend.

3) Pannen sind trotzdem möglich

Tubeless ist stark – aber kein „Unplattbar-System“. Große Schnitte, Sidewall-Cuts oder fehlende Milch können trotzdem dazu führen, dass du stoppen musst. Dann helfen:

  • ein Tubeless Plug (Dichtstopfen)

  • oder im Worst Case: Schlauch rein und weiterfahren

Deshalb gilt ganz klar: Nimm auch im Tubeless-Setup immer einen Ersatzschlauch und CO₂ mit.


So wechselst du von Schlauch auf Tubeless – ohne den Verstand zu verlieren

Wenn du von klassischem Reifen+Schlauch auf Tubeless umsteigen willst, ist der Schritt meist einfacher als gedacht. Wichtig ist nur: Dein Laufradsatz muss tubeless ready sein – das steht oft auf der Felge oder in den Specs.

Das brauchst du:

  • TLR-Reifen (Tubeless Ready)

  • Tubeless-Felgenband / Rim Tape (wenn nicht bereits vorhanden)

  • Tubeless-Ventile

  • Dichtmilch

  • eine gute Standpumpe (mit Druck) oder ideal: Kompressor / Booster

  • und etwas Geduld beim ersten Mal

Schritt für Schritt

  1. Felge korrekt tapen
    Das Tape muss komplett luftdicht sitzen – sonst funktioniert das System nicht.

  2. Reifen montieren
    Reifen fast komplett aufziehen, ein kleines Stück offen lassen.

  3. Dichtmilch einfüllen
    Entweder direkt in den Reifen oder (je nach Milch) durch das Ventil – das ist oft sauberer und praktischer.

  4. Reifen „aufploppen“ lassen
    Jetzt pumpst du mit Standpumpe/Kompressor, bis der Reifen in die Felge springt. Du hörst dabei meistens ein paar deutliche Pops.

  5. Milch verteilen
    Danach das Rad gut schütteln und drehen, damit die Milch überall verteilt wird und kleine Undichtigkeiten sofort abdichten kann.

Klingt nach Arbeit? Ja – beim ersten Mal.
Aber wenn es einmal sauber läuft, willst du meistens nicht mehr zurück.

Fazit

Tubeless Ready ist keine Zauberei – aber es kommt verdammt nah dran. Mit weniger Pannen, mehr Komfort, besserem Grip und oft auch geringerem Rollwiderstand ist es eine richtig starke Lösung – für Triathletinnen, Rennradfahrerinnen und genauso für Gravel- und MTB-Fans.

Du brauchst etwas mehr Setup und Wartung – aber die Belohnung ist klar:
mehr Zeit im Sattel, weniger Zeit mit Reifenhebern.

Wenn du Fragen hast oder willst, dass wir dein Setup für dich montieren: Komm gerne bei uns in der Werkstatt vorbei – wir haben das Know-how und das passende Equipment.

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