Gode råd til din første IRONMAN

Unsere Tipps für deinen ersten IRONMAN

Lerne von Laurits’ Erfahrungen beim IRONMAN Copenhagen 2024

Wenn man vor einer Herausforderung so groß wie ein IRONMAN steht, ist es schwer vorstellbar, wie viel Arbeit und Hingabe wirklich dahintersteckt. Für Laurits, einen 21-jährigen Triathleten aus Herning, war der Weg ins Ziel beim IRONMAN Copenhagen im August 2024 sowohl fordernd als auch lebensverändernd. Nach einem anspruchsvollen Mitteldistanz-Triathlon 2022, der in einer OP und einer langen Reha endete, fand er 2023 zurück zum Triathlon. Sein Ziel war glasklar: einen IRONMAN finishen. Heute teilt Laurits seine Erfahrungen, Herausforderungen und wichtigsten Learnings aus der Vorbereitung – bis hin zum Race Day.

Über das Training

1. Was war deine größte Sorge, als du mit dem IRONMAN-Training begonnen hast?

Meine größte Sorge am Anfang war ganz klar, ob ein IRONMAN nicht zu viel für mich wäre. Es gehört deutlich mehr dazu, als „nur“ zu trainieren und am Renntag irgendwie durchzukommen. Ich habe viel Zeit damit verbracht herauszufinden, wie ich mein Training strukturiere – aber auch, welche Kleidung, welches Equipment und welche Ernährung wirklich notwendig sind.

Meine Lösung war, mit verschiedenen Energieformen wie Gels, Riegeln und Pulvern zu experimentieren, um herauszufinden, was für mich am besten funktioniert.

Beim Training habe ich mir außerdem Hilfe und Inspiration von erfahreneren Leuten geholt. Es gibt so viele Dinge, an die man als Anfänger nicht denkt – und ich habe extrem viel gelernt, indem ich andere gefragt habe. Mein Rat an alle: Saug so viel Wissen wie möglich von Erfahrenen auf – das bringt dich unglaublich schnell weiter.

2. Wie schwierig war es, Training mit anderen Verpflichtungen wie Arbeit und Familie zu vereinbaren?

Ein IRONMAN ist extrem zeitintensiv – und das bedeutet automatisch, dass man den Alltag anpassen muss. Ein strukturierter Plan war absolut notwendig, vor allem als ich Vollzeit gearbeitet habe. An manchen Tagen musste ich um 4 Uhr morgens aufstehen oder spät abends trainieren.

Mental war es für mich am besten, das Training früh abzuhaken – so hatte ich später am Tag noch Zeit für Familie und Freund*innen.

Egal, welche Methode am besten zu deinem Alltag passt: Ich empfehle dir ganz klar, dein Training zu strukturieren. Das macht es überschaubarer und gibt dir die Energie, dich in der Einheit wirklich zu fokussieren.

Über den Race Day

1. Wie hast du dich körperlich und mental am Race Day im Vergleich zum Training gefühlt?

Am Race Day herrscht eine ganz besondere Stimmung. Nach unzähligen Trainingsstunden mit Höhen und Tiefen war ich aufgeregt – aber auch komplett bereit, Leistung zu bringen. Der Rennmorgen war ein einzigartiges Erlebnis: 3.000 Athlet*innen, alle bereit, alles zu geben. Die Atmosphäre war einfach unglaublich und hat auf alle abgefärbt.

Körperlich war ich ebenfalls so ready wie nie zuvor. Ich hatte zwei Wochen lang getapert und in der Woche vor dem Rennen Carb-Loading gemacht – dadurch waren Körper und Kopf so frisch wie möglich.

2. Welche praktischen Vorbereitungen (Equipment, Kleidung, Nutrition etc.) waren wichtiger als erwartet?

Ich hätte nicht gedacht, dass Equipment, Kleidung und Ernährung so einen großen Unterschied machen. Auf dem Rad, wo du stundenlang sitzt, sind die richtigen Bib Shorts absolut entscheidend – und Nutrition ist einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren überhaupt.

Ich habe schnell gelernt: Ein guter Plan für Energiezufuhr und Hydration kann den Unterschied zwischen einer starken und einer katastrophalen Leistung ausmachen.

3. Wie haben sich Ernährung und Flüssigkeitszufuhr auf deine Leistung im Rennen ausgewirkt?

Ernährung und Hydration sind absolut entscheidend. Mein Plan war, sowohl auf dem Rad als auch beim Laufen viele Kohlenhydrate aufzunehmen – und das lief am Anfang auch richtig gut. Halbwegs durch den Lauf habe ich meine Strategie jedoch vergessen, was zu einem kurzen mentalen Breakdown geführt hat.

Das hat mir eine wichtige Lektion gegeben: Der Plan bringt nur etwas, wenn du ihn auch durchziehst.

4. Wie war es, die Ziellinie zu überqueren – und was hast du aus der Erfahrung gelernt?

Die Ziellinie zu überqueren war ein komplett verrücktes Gefühl. Es war die Belohnung für Monate voller Fokus, Disziplin und harter Arbeit. Dieser Moment wird mir für immer bleiben – besonders für die Tage, an denen sich Training irgendwann hart und überwältigend anfühlt.

Mein größtes Learning: Du kannst viel mehr schaffen, als du glaubst – wenn du es wirklich willst. Außerdem habe ich gelernt, wie wichtig es ist, um Hilfe zu bitten und die Erfahrung mit anderen zu teilen.

Tipps für Einsteiger*innen

  • Strukturiere dein Training und deinen Alltag.

  • Setze den Fokus auf Ernährung und Hydration.

  • Teile deine Ziele mit Familie und Freund*innen, um Support zu bekommen.

  • Hol dir Rat und Inspiration von erfahrenen Athlet*innen.

  • Glaube an dich – und trau dich einfach.


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